Erektile Dysfunktion

Heutzutage versteht man eher alles darunter, das zu einem unbefriedigten Beischlaf führt. Dabei wird Impotenz oft als Synonym für Erektionsstörung bzw. erektile Dysfunktion benutzt. Im Allgemeinen umfasst also der Begriff Impotenz alle Störungen des Ablaufens und Erlebens des Geschlechtsverkehrs.

Beim Mann kann sich Impotenz äußern durch:
  • Mangelnde Libido: Das Verlangen nach sexueller Betätigung ist reduziert oder aufgehoben. Meistens ausgelöst durch Stress oder Fehlen des Hormon Testosteron.
  • Vorzeitiger Samenerguss
  • Verzögerter Samenerguss
  • Erektionsstörung: Das Eindringen in die Vagina wird durch mangelnde Steifigkeit des Gliedes verhindert.
  • Ausbleibender Samenerguss: Erektion und Eindringen in die Vagina sind möglich, der Samenerguss bleibt jedoch aus.
Erektile Dysfunktion
  • Sterilität: Alles funktioniert, aber keine Zeugungsfähigkeit durch zu wenig oder unbewegliche Samen.
  • Erektion: Zeugungsfähigkeit und Erguss normal, aber der Beischlaf wird nicht als Befriedigung erlebt.

Im wesentlichen fokussiert die Impotenz beim Mann auf die erektile Dysfunktion. Die Erektionsstörung äußert sich dadurch, dass sich das Glied des Mannes für einen befriedigenden Sexualverkehr nicht ordentlich versteift bzw. dass die Erektion nicht ordentlich aufrecht erhalten werden kann.

Impotenz bei der Frau kann sich äußern durch:
  • Frigidität: Kein sexuelles Verlangen oder es wird beim Geschlechtsverkehr keine Befriedigung erlebt.
  • Sexuelles Verlangen ist vorhanden, aber es wird kein Orgasmus erlebt
  • Scheidenkrampf, der zur Verengung der Vagina führt und das Eindringen des Penis erschwert, schmerzhaft ist oder unmöglich macht.
Ursachen für eine erektile Dysfunktion:

Die Ursachen für eine Potenzstörung sind vielfältig. Bei jungen Männern sind häufig Stress und psychische Belastungen der Grund. Mit fortschreitendem Alter kommen körperliche Ursachen hinzu. Zu Unrecht wird in den meisten Fällen die Psyche verdächtigt, aber 70 % der Potenzstörungen liegen körperliche Ursachen zugrunde wie z.B.

  • Herz Kreislaufprobleme, mit Gefäßerkrankungen, Arteriosklerose, Diabetes mellitus
  • Nervenerkrankungen Parkinson-Krankheit, Multiple Sklerose, Alkoholismus, Nervenverletzungen an der Wirbelsäule , Nervenverletzungen im Genitalbereich, Diabetes mellitus
impotenz
  • Operationen:
  • Eingriffe im Beckenbereich z.B. bei Prostata-Operation
  • Peniserkrankungen
  • Einengung der Schwellkörper und mangelnde Durchblutungsfähigkeit, bzw. eine normale Durchblutung der Schwellkörper mit Erektion, aber mit zu schnellem Blutrückfluss. Dies ist wohl die häufigste Potenzstörung.
  • Seelische Probleme

Vor allem psychische Probleme können die Lust dämpfen und führen häufig bei jungen Männern zu Potenzproblemen.

Die Art der Erektionsstörung gibt Hinweise darauf, ob es sich um eine körperliche oder eine psychische Störung handelt. Lassen Sie sich beraten.

Was kann man(n) gegen eine erektile Dysfunktion tun

Jeder 2. Mann über 60 und jeder 12. Mann über 40 leidet unter Potenzstörungen. Mit steigendem Alter nimmt diese Rate zu, ABER den meisten Männern kann geholfen werden die Potenzstörung in den Griff zu bekommen. 80% der Männer greifen zu Medikamenten.

Aber nicht jeder Mann der gelegentlich mal Potenzstörungen hat, muss sich ernsthaft Sorgen machen. Häufig ist das Problem eine Reaktion auf beruflichen Stress und Überlastung im Alltag. Wenn das Problem allerdings über einen längeren Zeitraum anhält, sollte auf jeden Fall ein fachärztlicher Rat eingeholt werden, um eine gravierende Erkrankung auszuschließen.

Sollte eine ernsthafte Erkrankung ausgeschlossen sein, wird die Potenzstörung oft mit dem Wirkstoff Sildenafil oder Vardenafil – enthalten in z.B. Viagra bzw. Levitra – behandelt. Der Wirkstoff bewirkt eine Entspannung entsprechender Blutgefäße, es kommt zu einer besseren Blutfüllung und zum Aufrichten des Gliedes. Jedoch kann es zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Kreislaufstörungen kommen, und somit immer noch ernst zunehmende Risiken bei der Einnahme dieser chemisch definierten Arzneimittel bestehen.

Ich berate Sie, welche naturheilkundlichen Therapien geeignet sind, diese Beschwerdebilder zu behandeln. Fragen Sie mich.